CBD Wirkung u. Anwendung

Cannabidiol (CBD) ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus der weiblichen Hanfpflanze. Es werden entkrampfende, entzündungshemmende, angstlösende und gegen Übelkeit gerichtete Wirkungen beschrieben.Weitere pharmakologische Effekte wie eine antipsychotische Wirkung werden noch erforscht.

CBD könnte wegen seiner immunsupprimierenden Wirkung ein Kandidat für die Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sein. Eine Verwendung bei affektiven Störungen (Gemütsbewegungen wie Depression oder Manie) wird untersucht.

CBD ist Bestandteil des arzneilich genutzten Hanfextrakts Nabiximols, der als Spasmolytikum bei multipler Sklerose eingesetzt wird.Es ist für diese Indikation als Mundspray seit 2011 erhältlich. Darüber hinaus ist es seit Oktober 2019 gegen seltene Epilepsieformen im Handel (Epidyolex).Hierbei ist es für die orale Behandlung bestimmter Epilepsieformen beim Kind (Lennox-Gastaut-Syndrom, Dravet-Syndrom) zugelassen.

Tatsächlich enthalten auch andere Lebensmittel auf Hanfbasis (z.B. Hanföle oder Hanfsamen) durchaus nennenswerte Mengen CBD.

CBD ein Placebo ?

Bei vielen Tierärzten als auch in Tierschutzheimen (z.B. Wiener Tierschutzverein) werden CBD-Produkte gerne verwendet, da ein nachweisbarer Fortschritt bei den Tieren bemerkbar ist. Somit kann man einen Placeboeffekt ausschließen.

Wie nimmt man CBD Öl ein?

Das CBD Öl ist von allen CBD-Produkten das Vielseitigste. Es lässt sich innerlich wie äußerlich Anwenden. Damit können Hautprobleme ebenso gut behandelt werden wie innere Leiden.

Bei der inneren Anwendung hat sich das direkte Träufeln unter die Zunge etabliert. Das Problem bei dieser Methode ist nur, dass man die Tropfen so schlecht zählen kann. Darum empfehlen wir, die gewünschte Menge CBD-Öl-Tropfen zunächst in einen Teelöffel zu geben und erst dann unter die Zunge zu führen. Diese Methode ist sehr wirksam. Unter der Zunge laufen große Blutgefäße entlang. Die Mundschleimhaut nimmt das CBD Öl schnell auf und führt es direkt in die Blutgefäße. Damit gelangt das CBD Öl direkt in den Blutkreislauf, ohne zunächst den Verdauungstrakt zu passieren. Diese Methode eignet sich, wenn eine allgemein entkrampfende Wirkung erreicht werden soll. Die Bandbreite reicht von Kopfschmerzen über Muskelkrämpfe, Aufgeregtheit oder schwere Krankheiten wie Parkinson. Auch zur Bekämpfung einer Prüfungs- oder Flugangst kann diese Methode sehr wirksam eingesetzt werden.

Bei Bauchkrämpfen ist es natürlich sinnvoll, dass das CBD Öl in den Magen-Darm-Trakt gelangt. Dazu wird ebenfalls die gewünschte Menge auf einen Teelöffel gegeben und geschluckt.

Eine weitere Methode ist vor allem für Frauen interessant, die unter starken Regelschmerzen leiden. Das CBD Öl wird auf einen Tampon geträufelt und ganz normal eingeführt. Es wird im Vaginalbereich durch die dort vorhandenen Schleimhäute aufgenommen und kann dort schnell seine entkrampfende Wirkung entfalten. Dies ist eine äußerst wirkungsvolle Methode, die Regelschmerzen ohne die Einnahme der üblichen Schmerzmittel zu bekämpfen. Ibuprofen, Aspirin, Aktren oder Paracetamol sind zwar etablierte Medikamente. Sie ziehen aber immer die Gefahr von Überdosierungen und damit Magen- oder Leberschäden nach sich. Die einzige Gefahr, die bei einer Überdosierung mit der Tampon-Methode droht, ist eine leichte Müdigkeit. Dafür bietet das CBD aber eine massive Linderung der sonst so heftigen, über Tage andauernden und jeden Monat wieder kehrenden Schmerzen. In den USA ist diese Methode schon so etabliert, dass bereits CBD-Scheidenzäpfchen im Handel erhältlich sind. In Europa lassen diese Produkte noch auf sich warten. Jedoch kann sich eine Frau mit der Tampon-Öl-Methode auch heute schon sehr gut mit CBD-Öl helfen, gut durch die „Tage“ zu kommen.

CBD Öl wird auch zu Pflegecremes verarbeitet. Es regt das Immunsystem an und fördert damit die Wundheilung. Außerdem lässt es sich gut auf schmerzende Bereiche wie verkrampfte Waden, Nacken oder der berühmte „Tennisarm“ zur Schmerzlinderung auftragen.

Zu den CBD-Produkten:  > klick mich <

http://www.allianz-gegen-ignoranz.at/

https://hanfverband.de/themen/cbd

https://www.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.